Ob sich eine eigene Vermietversicherung gegenüber der Plattform-Police lohnt, hängt fast nur von einer Zahl ab: wie oft du im Jahr vermietest. Hier erfährst du, wie der Break-Even funktioniert — und rechnest ihn mit deinen Zahlen aus.
Vermietest du über eine Plattform wie PaulCamper, bist du automatisch über deren Zusatzversicherung abgesichert. Die Kosten werden direkt von der Mieteinnahme abgezogen — du zahlst nur, wenn du tatsächlich vermietest. Steht der Camper ungenutzt, fallen keine Versicherungskosten an, und du sparst dir die Ummeldung.
Eine eigene Selbstfahrervermietfahrzeug-Versicherung (SFVV) kostet eine feste Jahresprämie — unabhängig von deiner Auslastung. Dafür bist du nicht an die Plattform-Konditionen gebunden. Sie erfordert allerdings die Zulassung als Selbstfahrervermietfahrzeug und eine jährliche statt zweijährige Hauptuntersuchung.
Im Kern ist es eine Rechenaufgabe: Du vergleichst die anteiligen Plattform-Kosten über das Jahr mit der festen Jahresprämie einer eigenen Police. Bei wenigen Vermiettagen ist die Plattform-Versicherung meist günstiger, bei hoher Auslastung kann sich die eigene Police lohnen.
Das hängt vor allem von deiner Auslastung ab. Die Plattform-Versicherung kostet nur an Miettagen, eine eigene SFVV-Police ist ein fester Jahresbeitrag plus Ummeldung und jährliche HU. Bei wenigen Vermiettagen ist die Plattform meist günstiger — der Rechner zeigt deinen Break-Even.
Eine Selbstfahrervermietfahrzeug-Versicherung ist eine eigene Police für die gewerbliche Vermietung. Sie erfordert die Zulassung als Selbstfahrervermietfahrzeug und eine jährliche statt zweijährige Hauptuntersuchung.
Ja, Versicherungskosten sind eine Betriebsausgabe und mindern den steuerpflichtigen Gewinn. Wichtig: Versicherungsprämien unterliegen der Versicherungssteuer, nicht der Umsatzsteuer — sie werden ohne Vorsteuerabzug gebucht (SKR03 6310). CamperTax erfasst das automatisch.
Mit deinem Tagessatz und deiner geplanten Auslastung — kostenlos, ohne Login.
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